Dienstag, 30. April 2013

[Buchrezension] Wulf Dorn - Kalte Stille

Hallöchen <3,

dieses Buch habe ich euch schon einmal in meinen Monatsfavoriten im März vorgestellt & habe gesagt, dass ich das Buch nochmal genauer vorstellen werden.
Dem gehe ich heute mal nach.

Wulf Dorn - Kalte Stille
448Seiten | Gebundene Ausgabe | 16,99€

Rückentext:



Klappentext: 
"Der Psychiater Jan Forstner leidet seit dreiundzwanzig Jahren unter dem mysteriösen Verschwinden seines damals sechjährigen Bruders Sven. Nur ein Diktiergerät, das die beiden Jungen in jener Nacht bei sich hatten, ist Jan geblieben. Darauf ist Svens Stimme zu hören, die in abrupter Stille endet. Seither kann Jan keine Stille mehr ertragen und wird von Alträumen geplagt. Ein weiteres Unfall gibt von Jans Vater auf, der in derselben Nacht verunglückte, nachdem er wegen eines Anrufes mit unbekanntem Ziel aufgebrochen war. Nach einer schweren Krise erhält Jan die Chance für einen beruflichen Neuanfang in der Klinik seines ehemaligen Heimatortes. Dort wird Jan mit einem mysteriösem Selbstmord konfrontiert. Gemeinsam mit der Journalistin Carla Weller kommt er einem Geheimnis auf die Spur, dass sich seit vielen Jahren hinter den Klinikmauern verbirgt. Ein Geheimnis, dass Jan in seine Vergangenheit führt."

Cover: 
Es gibt Bücher die würde ich allein schon nur wegen ihrem Cover kaufen, dieses hier eher nicht. Am Ende des Buches kann man etwas mit dem Cover verknüpfen, vorher ist es einfach ein nett gestaltetes Cover. Ich mag aber solche Cover, bei denen man drüber streicht & sich dabei der Titel hervorhebt oder ähnliches, dass ist hier der Fall.


Meine Meinung: 
Eine düstere Atmosphäre ist definitiv vorhanden.

Das Buch beginnt mit einer Rückblende, man ist mitten im Wald irgendwo total abgelegen. Bernhard Forstner ist mit dem Auto unterwegs und hat einen Unfall. Ein Wagen hält an, der Mann kommt ans Auto, verweigert ihm aber die Hilfe. Er klaut seine Aktentasche vom Rücksitz und verschwindet. Bernhard Forstner zwingt sich am Leben zu bleiben, denn er kannte den Mann. Doch es ist zu spät.

Danach geht die Geschichte 23Jahre später weiter..
Jan Forstner kehrt zurück in seinen Heimatort, er will neu anfangen. Vielleicht auch Antworten finden zu jener Nacht in der sein Bruder verschwunden & sein Vater verunglückt ist. Schließlich weiß er nichts. Er hat lediglich einen kleinen Ausschnitt auf einem Diktiergerät. Jan bewirbt sich auf eine Stelle als Psychiater in der Fahlenberger Waldklinik & zieht vorübergehend bei seinem damaligen Nachbarn Rudolf Mahrenburg ein. Dieser hat ebenfalls mit seiner Vergangenheit zu kämpfen. Seine Tochter starb ebenfalls auf mysteriöse Art & Weise während ihres Aufenthalts in der Waldklinik. Sie rannte Nachts durch die Stadt & ertrank dann im Stadt Weiher... Warum?

Jan versucht auf alles Antworten zu finden & beginnt immer mehr in einen Wahn zu verfallen alles heraus zu finden..

Das Buch war spannend, der Spannungsbogen riss nie wirklich ab. Es ließ sich leicht & flüssig lesen. Durch die Rückblenden die immer mal wieder vorkamen lernte man den Jan von damals kennen.. in den Gegenwarts Kapiteln merkte man wie sehr Jan noch immer mit der Sache zu kämpfen hatte.


Fazit: 
Wer vielleicht das Buch "Trigger" schon gelesen hat (welches ich ausnahmslos empfehlen kann!!) wird den fiktiven Ort Fahlenberg & die dortige Klinik vielleicht schon kennen. Dennoch sind die zwei Geschichten total unterschiedlich, was nicht jedem Autor gelingt.
Mich hat das Buch an so manchen Abenden vom schlafen abgehalten. Ich wollte halt doch immer wissen wie es weitergeht & das spricht sehr für das Buch.
Ich kann es euch wirklich nur empfehlen!!
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen.


Welche Richtung von Büchern lest ihr am liebsten?

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