Dienstag, 6. August 2013

[Buchrezension] Mirjam Pressler - Wer morgens lacht

Hallo meine lieben Leser <3,

ich melde mich zurück aus meinem Urlaub (den ich euch gar nicht angekündigt habe). Ich war 12 Tage an der Ostsee. Genauer gesagt war ich in Heiligenhafen & Großenbrode unterwegs. Meine Großtante & Großonkel feierten Silberhochzeit mit allem drum & dran, vom Polterabend, Sektempfang & leckerem Essen im Restaurant bis hin zur abschließenden großen Feier!
Es war ein wunderschöner Urlaub.

Als ich wieder nach Hause kam warteten ein paar Pakete auf mich, unter anderem ein paar Bücher zum rezensieren. Eines davon war dieses hier, was ich euch heute gerne vorstellen möchte!
Ich habe hier bei einer Leserunde auf lovelybooks teilgenommen! :)

Mirjam Pressler - Wer morgens lacht
265 Seiten | gebundene Ausgabe | 17,95€



Rückentext:
"Anne war 15, als ihre ältere Schwester Marie spurlos verschwand. Das ist sieben Jahre her. Wirklich spurlos? In Annes Gedanken ist Marie geradezu unheimlich präsent. Marie war immer die, die alles bekam. Zu schön, zu besonders und zu willensstark. Jetzt, als Studentin, möchte Anne endlich aus Maries Schatten treten. Aber kann sie den eigenen Erinnerungen überhaupt trauen? Anne weiß nur: Marie soll endgültig verschwinden, für immer! Das überraschende Ende wirft ein neues Licht auf die beiden Schwestern und ihre Kindheit, die kein Paradies war; auf ihre Eltern und die Rosenkranz-Oma, die zu den beiden Schwestern immer sagte: »Wer morgens lacht und mittags singt, am Abend in die Hölle springt.«"

Cover:
Zuerst hatte ich mir gar keine großen Gedanken um das Cover gemacht, da ich es einfach ansprechend fand. Die lila glänzende Schrift, die Aufmachung, einfach alles. Bis jetzt ist mir unklar ob das auf dem Cover ein Mädchen darstellen soll oder einen Jungen. Die Gesichtszüge sehen mehr aus wie ein Junge, im Buch geht es aber um Geschwister Mädchen. Also schätze ich es soll ein Mädchen sein. Eine leicht drückende, nachdenkliche Stimmung geht von dem Mädchen aus. 

Zusammenfassung: 
Die Geschichte wird von Anne erzählt, einer 22 jährigen jungen Frau. Sie ist introvertiert, eher zurückhaltend & würde sie nicht in einer WG leben würde sie wohl vereinsamen. 
Sie wuchs mit ihren Eltern, ihrer älteren Schwester & ihrer Oma in Allach auf. 
In der Geschichte die sie uns erzählt berichtet sie von ihrer Kindheit in einem sehr lieblosen Elternhaus. Sie erzählt viel von ihrer Oma, was sie von ihr alles gelernt hat, sie war wie ihre Ersatzmama. Denn das Verhältnis zu ihrer Mama war nicht das Beste! 
Nahezu jedes Jahr ist der Familie wieder ein Schicksalsschlag zugestoßen, erst der Versuch von Marie ihrer 3 Jahre älteren Schwester sich das Leben zu nehmen, dann der Tod der geliebten Omi & zum Schluss auch noch das spurlose verschwinden ihrer Schwester...
Niemand weiß ob ihre Schwester noch lebt oder schon tot ist.
Anne wird auch noch 7 Jahre nach dem verschwinden ihrer Schwester von ihr Heim gesucht ständig plagen sie Schuldgefühle & sie fühlt sich immer wieder in ihren Schatten zurück gestellt...
Doch woher kommen die Schuldgefühle & wohin ist Marie verschwunden? Ist sie überhaupt noch am Leben?


Meine Meinung: 
Dieses Buch war mein erstes lovelybooks Leserunden Buch & ich war schon sehr gespannt wie es sein wird. 
Es war am Anfang schwer für mich in das Buch rein zu finden. Mirjam Pressler schreibt ihre Bücher meist ohne wörtliche Rede, daher muss man sich sehr konzentrieren die "versteckte" wörtliche Rede heraus zu filtern. Außerdem machten mir verschachtelte Sätze das Lesen am Anfang doch leicht schwer, nach 2-3 Kapiteln, also rund 50 Seiten, fiel es mir aber immer leichter & ich konnte das Buch flüssig lesen.
Die Kapitel waren nicht zu lang gehalten sondern genau richtig.

Nun aber zum Buch & der Geschichte direkt. 
Ich weiß nicht was ich für eine Geschichte erwartet habe nachdem ich den Rückentext gelesen habe, aber es war nicht das was ich nun letztendlich las.
Sondern mal etwas ganz anderes, was ich bisher vorher noch nicht gelesen habe. 
Ich weiß  auch noch nicht wie ich das Buch fand, einerseits weil es ein sehr schwieriges Thema war, welches da im Buch behandelt wurde andererseits auch wegen des Schreibstils. 
Letztendlich kann ich aber sagen es nicht bereut zu haben mich für dieses Buch beworben zu haben! 
Die Geschichte hat mich in Erinnerungen schwelgen lassen, Erinnerungen aufgewühlt, mich nachdenklich gemacht & ziemlich mitgerissen.
Ich musste die Geschichte erstmal setzen lassen bis ich diese Rezension schreiben konnte, wohl auch weil am Ende noch viel offen war & die eigene Fantasie anregen sollte, was auch wunderbar getan wurde!!
Das Buch wird in Buchläden mit dem Alter 12 Jahre empfohlen, ich würde es aber eher als ein Buch für ältere Jugendliche & Erwachsene empfehlen!

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen!

Was sagt ihr zu Büchern mit schwierigen Schreibstil & komplett ohne gekennzeichneter wörtlicher Rede?

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