Sonntag, 29. September 2013

[Buchrezension] Birgit Schlieper - Angstspiel



Birgit Schlieper - Angstspiel

336 Seiten | Taschenbuch | 9,99€

Cover Quelle: randomhouse.de

Rückentext:

"Es beginnt ganz harmlos: Linda lernt einen Typen im Schüler-Chatroom kennen – höflich, unaufdringlich, angenehm. Natürlich verrät Linda ihm nicht ihre privaten Daten, schließlich ist sie nicht blöd. Doch sie hat die Heimtücke des Unbekannten unterschätzt: Lästige Emails und kitschige Blumenbotschaften gipfeln in einer gehässigen Schmierkampagne. Linda fühlt sich beobachtet, verfolgt, wird fast verrückt vor Angst. Und der Stalker lässt nicht locker – im Gegenteil: Er befindet sich in tödlicher Nähe …"


Cover:

Zu allererst muss ich sagen, dass ich es nicht schaffe länger auf das Cover zu gucken. Die Pünktchen lösen in mir doch immer wieder eine Unruhe aus, vermutlich die Unruhe, die die Protagonistin des Buches auch verspürt. Die Clowns Puppe ist angst einflößend, trotz des Grinsen im Gesicht. Der Titel des Buches schafft es sicherlich nur heraus zustechen, weil er in zwei verschiedene Farben eingeteilt wurde. 
Alles in allem finde ich das Cover aber ganz okay, auch wenn es nicht zur Geschichte direkt passt, oder man keine Verbindung herstellen kann.

Meine Meinung:
Da ich das Thema Internet stalking interessant finde & es doch immer wieder präsent ist, habe ich mir dieses Buch gekauft.
Ich hatte es vor einem Jahr schon einmal begonnen zu lesen & es dann doch wieder weggelegt. Nun habe ich es wieder hervor gekramt & durchgelesen. 
So ganz wohl ist einem beim Lesen des Buches wirklich nicht. Was Linda da alles mitmachen muss ist wirklich schon sehr viel, vielleicht schon ein bisschen zuviel wie ich finde.
Immer wieder hätte ich gerne mit Linda gesprochen, nein, ich hätte sie am liebsten wach gerüttelt, dass sie sich doch endlich ihren Eltern anvertrauen soll, oder zur Polizei gehen soll. 
Sehr früh hatte ich schon den richtigen als Täter im Visier, das er sich nachher auch als Täter herausstellt hätte ich aber nicht gedacht. 
Auch wenn ich früh den Täter raus hatte, war es doch ein sehr überraschendes Ende. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit dem was ich zum Schluss zu lesen bekam.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm & ließ sich gut lesen. Ich habe mich aber doch des öfteren dabei ertappt wie ich ganze Passagen nur so überflogen habe. Zum Teil fand ich das Buch doch sehr langatmig. Außerdem waren mir persönlich die Kapitel zu lang. Das hindert mich meist daran ein Buch schnell durchlesen zu können.

Fazit:
Es ist ein gutes Buch, mit einer guten Story. Ich denke schon, dass es den Ein oder Anderen Jugendlichen zum Nachdenken anregt, was er so im Internet von sich Preis gibt. 
Aufgrund der Story bekommt das Buch von mit eine Leseempfehlung!

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne.

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