Donnerstag, 3. Oktober 2013

[Buchrezension] Ulrike Rylance - Eiskaltes Herz




Ulrike Rylance - Eiskaltes Herz
224 Seiten | Taschenbuch | 8,95€

Cover Quelle dtv.de

Rückentext:

"Lena und Leander sind ein Paar - bis die bildhübsche Vanessa auf der Bildfläche erscheint. Obwohl Lena mit Argusaugen über ihren Freund wacht, kann sie nicht verhindern, dass er sie fallen lässt, um eine Beziehung mit Vanessa einzugehen. Lena ist rasend vor Eifersucht und macht keinen Hehl daraus. Deshalb fällt der Verdacht auch sofort auf sie, als Vanessa nach einer Party tot aufgefunden wird."


Cover:

Erst konnte ich absolut gar keine Verbindung zwischen Story und Cover herstellen und konnte mir aufgrund des Klappentextes auch nicht vorstellen, dass sich das noch ändert. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich mag die Art der Cover Gestaltung mit dem Rahmen, auch bei einem anderen Buch der Autorin ist das der Fall. Die Schrift wirkt gut mit dem Cover Bild zusammen und vor allem finde ich die Farbgestaltung toll. 


Meine Meinung:
Ein Buch, wo eine der Protagonistinnen meinen Namen trägt und dazu noch ein tolles Cover? Das Buch hat förmlich nach meinem Namen gerufen. *g*
Es hat 3-4 Kapitel gedauert, bis ich richtig im Buch drin war. Das lag aber nicht an der Story, oder am Schreibstil (mit dem ich wunderbar klar gekommen bin), ich glaube es lag eher irgendwie an der Schrift. Ich kann aber auch nicht sagen, was mich da konkret gestört hat (möglich das mein Buch vorher ganz kleine Schrift hatte und ich mich erst an die größere, dickere Schrift gewöhnen musste. Die ja an sich keinesfalls schlecht ist).
Da Buch ist in verschiedene Zeiten Kapitel aufgeteilt. Mal spielt es in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit, bei der besagten Party. Gegen Ende des Buches kommen sich beide Kapitel immer näher, bis sie in eins übergehen. Das fand ich richtig toll gemacht! Durch diese Kapitel Aufteilung ist super Spannung entstanden.
Ich kann nur dann sagen, dass ein Thriller spannend für mich war, wenn er mich von Anfang an gepackt hat und die Spannung gehalten werden kann. Das hat die Autorin super geschafft. Dafür spricht eindeutig, dass ich das Buch an einem Tag gelesen habe!
Das Ende war für mich noch einmal richtig überraschend, natürlich hatte man schon einen Täter im Verdacht, aber hier wurde ich nochmal richtig getäuscht.
Das Buch ist zwar als Jugendthriller ausgeschrieben, trotzdem denke ich auch das Erwachsene fesseln kann. Außerdem fand ich es gut, dass alles wirklich realistisch und glaubhaft war an der Story. man konnte sich gut vorstellen, dass es genau so auch wirklich passieren könnte.


Fazit:
Für mich war dieses Buch eine absolute Überraschung. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so in seinen Bann ziehen würde und vor allem, dass ein Jugendthriller so spannend sein kann! Für mich gibt es eine klar Leseempfehlung für düstere Herbststunden! :-)

Ich bedanke mich ganz herzlich bei lovelybooks und beim dtv Verlag das ich dabei sein durfte!

Außerdem wollte ich euch gerne noch darauf hinweisen, dass Ulrike Rylance ein Pseudonym für Ulrike Herwig ist. 
Unter dem Namen Ulrike Herwig sind von der Autorin außerdem noch erschienen:
"Tante Martha im Gepäck"
"Mein Gott, Wanda" und
"Sag beim Abschied leise Blödmann"

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