Dienstag, 6. Mai 2014

[Buchrezension] Heike Abidi - Tatsächlich 13



Heike Abidi - Tatsächlich 13
172 Seiten || Taschenbuch || 9,99€
ISBN-13: 978-3-86430-025-7
Cover Quelle: pinkupyourlife


Rätsel - Recherchen -Romantik



"Der Countdown läuft! Bald wird Henriette 13 und somit offiziell ein Teenager. Bis dahin muss sich aber noch einiges tun, zum Beispiel die Sache mit dem festen Freund. Und sie will noch einige wichtige Dinge rausfinden – was Verliebtheit ist, wie man toll küssen kann, wie Jungs ticken oder warum Eltern immer so oberpeinlich sind. Sie beginnt, über all diese Dinge zu recherchieren und zu experimentieren und lässt dabei kein Fettnäpfchen aus."


"Alles fängt damit an, dass Jacob aus der 7d so nett ist."


Ein Cover, dass wirklich Lust auf den Sommer macht. So ein Pool ist doch wirklich was schönes, ich hätte auch gerne einen. Was ich gut finde ist, dass man das Mädchen, das dort am Pool sitzt, nicht ganz sieht so kann die eigene Fantasie sich ein Bild von dem Mädchen aus dem Buch machen. Ansonsten muss ich glaube ich kaum noch etwas zur Aufmachung sagen, wie bei allen Pink! Büchern finde ich sie auch hier richtig gut und es macht sich mit den anderen Pink Büchern sehr schön im Regal.

Auch der Schreibstil war wie bei allen anderen Pink Büchern sehr flüssig und ließ sich sehr gut lesen. Ich denke das ist einfach sehr wichtig bei Jugendbüchern, für die Altersstufe 11-14 Jahre. Wer hat da schon Lust Bücher zu lesen die irgendwie verzwickt geschrieben sind.
Gut gefallen hat mir hier der Witz und Humor im Schreibstil.

Henriette, die Protagonistin, war eine wirklich sympathische Person. Manchmal fand ich sie ein wenig naiv, aber ich denke in dem Alter ist das noch vollkommen in Ordnung. Ich fand es interessant, dass sie sich für die Wissenschaft interessierte und wie sie darüber bloggte.
Desweiteren fand ich ihre Oma wirklich toll, weil sie mich einfach an meine Oma erinnerte, denn so eine Oma brauch doch wirklich jeder.
Die Familie von Henriette fand ich so typisch Familie eben. Von allem war etwas vertreten, der Bruder der nervte, die kleine Schwester die sich ständig verplappert und Eltern die nerven konnten aber auch für die Kinder da waren.
Und natürlich die beste Freundin, die man in dem Alter einfach brauch.

Durch die Charaktere hatte ich auch wirklich Spaß an der Geschichte, sie machten die Geschichte irgendwie sehr glaubhaft, sicherlich auch weil sich viele in dem Alter mit der Situation identifizieren können.
Zu Anfang war ich ein wenig genervt, vom Verlauf der Geschichte, weil ich dachte das ist doch niemals glaubhaft, wenn Henriette sich alle drei Tage in einen neuen Jungen verlieben würde, aber ja bei einigen passiert das wohl so in dem Alter.
Sehr gut fand ich, wie Henriette an das Thema Pubertät in diesem Buch herangeht, sie fängt an über ihre Erkenntnisse und Ergebnisse einen Blog zu schreiben, der sicherlich für viele Teenies hilfreich ist. Sogar ich konnte noch ein bisschen lernen und hätte ich das damals gewusst und das so wissenschaftlich betrachtet, wie es Henriette getan hätte, dann hätte mich das Ein oder Andere vielleicht nicht so beunruhigt.
Ich denke das ist der Autorin einfach wirklich sehr gut gelungen. Das drumherum ist vielleicht nicht gerade neu und auch die Charaktere vielleicht nicht, aber wie die Geschichte verpackt ist, sogar mit kleinem Ratgeber, dass machte dieses Buch für mich besonders.


Von mir bekommt dieses Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle Teenies in dem Alter 11-14 Jahren. Ich denke einige können von Henriettes Wissen noch sehr gut profitieren! Aber auch sonst ist es eine wirklich sehr nette Geschichte, die einen gut unterhält und ich freue mich, dass ich das Buch in meine Pink Sammlung aufnehmen darf. Einen Schmetterling Abzug gibt es lediglich für das offene Ende, vielleicht gibt es ja bald nochmal was von Henriette zu lesen?

4 von 5 Schmetterlingen

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